

Kostenloser Blogartikel:
Zwei Welten, ein Gehirn: Wenn ADHS und Autismus zusammentreffen. Was ist "AuDHS"?

Kostenloser Blogartikel:
Zwei Welten, ein Gehirn: Wenn ADHS und Autismus zusammentreffen. Was ist "AuDHS"?







Was ist "AuDHS"?
AuDHS beschreibt das gleichzeitige Auftreten von Autismus-Spektrum-Störungen und ADHS bei einer Person.
Das "Au" steht für Autismus, das "DHS" für ADHS – zusammen ergibt sich ein Zustand, der lange Zeit offiziell gar nicht existieren durfte.
Tatsächlich galt diese Kombination bis 2013 als unmöglich. Erst mit der Veröffentlichung des DSM-5 (dem Diagnosehandbuch für psychische Störungen) durften beide Diagnosen offiziell nebeneinander gestellt werden. Vorher mussten sich Betroffene für eine Diagnose "entscheiden" – obwohl in ihnen offensichtlich beides steckte.

Grund #1:
Die schlimmen Folgen begleiten die Betroffenen oft ein Leben lang.
In unserem Online-Zertifikatslehrgang lernst du, Betroffene und ihre Angehörigen zu stärken und zu begleiten.
✅ In der Schule.
✅ Am Arbeitsplatz.
✅ In Vereinen und in Kindergärten.

Grund #1
Es herrscht ein riesiger Bedarf.
Rund 5 % aller Kinder in der Schweiz sind von ADHS betroffen.
Rund 1 % leiden an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS).
Währenddessen sind die Therapieplätze überlaufen und auch Abklärungsgespräche sind so knapp, dass Betroffene oft 12 Monate warten.
Das Leiden der Betroffenen und ihrer Angehörigen ist gross.
Und die Hilfe ist knapp.

Was ist AuDHS?
AuDHS beschreibt das gleichzeitige Auftreten von Autismus-Spektrum-Störungen und ADHS bei einer Person. Das "Au" steht für Autismus, das "DHS" für ADHS – zusammen ergibt sich ein Zustand, der lange Zeit offiziell gar nicht existieren durfte.
Tatsächlich galt diese Kombination bis 2013 als unmöglich. Erst mit der Veröffentlichung des DSM-5 (dem Diagnosehandbuch für psychische Störungen) durften beide Diagnosen offiziell nebeneinander gestellt werden. Vorher mussten sich Betroffene für eine Diagnose "entscheiden" – obwohl in ihnen offensichtlich beides steckte.

Grund #1
Es herrscht ein riesiger Bedarf.
Rund 5 % aller Kinder in der Schweiz sind von ADHS betroffen.
Rund 1 % leiden an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS).
Währenddessen sind die Therapieplätze überlaufen und auch Abklärungsgespräche sind so knapp, dass Betroffene oft 12 Monate warten.
Das Leiden der Betroffenen und ihrer Angehörigen ist gross.
Und die Hilfe ist knapp.


Die Häufigkeit von AuDHS
Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass AuDHS keine Seltenheit ist. Studien belegen, dass etwa 30-50% der Menschen mit Autismus auch die Kriterien für ADHS erfüllen.
In umgekehrter Richtung zeigen rund 20-30% der Menschen mit ADHS autistische Merkmale. Die Überschneidung beider Diagnosen ist damit deutlich häufiger als lange angenommen.
Zwei Welten, ein Gehirn
Zu den möglichen Symptomen zählen:
Was AuDHS besonders komplex macht, ist der ständige innere Konflikt zwischen widersprüchlichen Bedürfnissen:
Der ADHS-Anteil sucht nach Neuheit, Stimulation und Abwechslung. Er drängt zu spontanen Entscheidungen, neuen Erfahrungen und schnellen Wechseln. Routine wird als langweilig empfunden, die Aufmerksamkeit springt von einem Interesse zum nächsten.
Der autistische Anteil braucht genau das Gegenteil: Vorhersehbarkeit, klare Strukturen und vertraute Abläufe. Veränderungen lösen Stress aus, unerwartete Situationen überfordern. Sicherheit entsteht durch Routine und Planung.
Diese beiden Anteile existieren nicht nacheinander, sondern gleichzeitig.
Das Ergebnis ist ein permanentes emotionales und mentales Tauziehen: Der Wunsch nach Veränderung trifft auf das Bedürfnis nach Stabilität. Die Suche nach neuen Reizen kollidiert mit der Angst vor dem Unbekannten. Dieses Hin und Her bindet enorme Energie und führt häufig zu chronischer Erschöpfung.
1. Kognitive Symptome
2. Emotionale Symptome

Die Häufigkeit von AuDHS
Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass AuDHS keine Seltenheit ist. Studien belegen, dass etwa 30-50% der Menschen mit Autismus auch die Kriterien für ADHS erfüllen. In umgekehrter Richtung zeigen rund 20-30% der Menschen mit ADHS autistische Merkmale.
Die Überschneidung beider Diagnosen ist damit deutlich häufiger als lange angenommen.

Jedes fünfte Kind erlebt Mobbing und Ausgrenzung.
Die schlimmen Folgen begleiten die Betroffenen oft ein Leben lang.
In unserem Online-Zertifikatslehrgang lernst du, Betroffene und ihre Angehörigen zu stärken und zu begleiten.
✅ In der Schule.
✅ Am Arbeitsplatz.
✅ In Vereinen und in Kindergärten.
Zu den möglichen Symptomen zählen:
Zwei Welten, ein Gehirn
1. Kognitive Symptome
2. Emotionale Symptome
Was AuDHS besonders komplex macht, ist der ständige innere Konflikt zwischen widersprüchlichen Bedürfnissen:
Der ADHS-Anteil sucht nach Neuheit, Stimulation und Abwechslung. Er drängt zu spontanen Entscheidungen, neuen Erfahrungen und schnellen Wechseln. Routine wird als langweilig empfunden, die Aufmerksamkeit springt von einem Interesse zum nächsten.
Der autistische Anteil braucht genau das Gegenteil: Vorhersehbarkeit, klare Strukturen und vertraute Abläufe. Veränderungen lösen Stress aus, unerwartete Situationen überfordern. Sicherheit entsteht durch Routine und Planung.
Diese beiden Anteile existieren nicht nacheinander, sondern gleichzeitig.
Das Ergebnis ist ein permanentes emotionales und mentales Tauziehen: Der Wunsch nach Veränderung trifft auf das Bedürfnis nach Stabilität. Die Suche nach neuen Reizen kollidiert mit der Angst vor dem Unbekannten.
Dieses Hin und Her bindet enorme Energie und führt häufig zu chronischer Erschöpfung.


Maskierung und späte Diagnose
Maskierung und späte Diagnose
Ein wesentlicher Grund, warum AuDHS oft erst spät oder gar nicht erkannt wird, liegt in der gegenseitigen Maskierung der Symptome.
Die Impulsivität des ADHS kann die soziale Zurückhaltung des Autismus überdecken – nach außen wirkt die Person vielleicht kontaktfreudig, obwohl soziale Interaktionen innerlich anstrengend bleiben.
Umgekehrt kann der Drang nach Struktur und Ordnung die chaotischen Aspekte des ADHS kompensieren. Betroffene fallen dadurch oft durchs diagnostische Raster. Sie passen nicht in die typischen Bilder von "klassischem" Autismus oder "typischem" ADHS. Stattdessen wirken sie auf ihr Umfeld manchmal widersprüchlich, kompliziert oder "schwer zu greifen". Die innere Anstrengung, diese gegensätzlichen Tendenzen zu managen, bleibt unsichtbar.

Ein wesentlicher Grund, warum AuDHS oft erst spät oder gar nicht erkannt wird, liegt in der gegenseitigen Maskierung der Symptome.
Die Impulsivität des ADHS kann die soziale Zurückhaltung des Autismus überdecken – nach aussen wirkt die Person vielleicht kontaktfreudig, obwohl soziale Interaktionen innerlich anstrengend bleiben.
Umgekehrt kann der Drang nach Struktur und Ordnung die chaotischen Aspekte des ADHS kompensieren. Betroffene fallen dadurch oft durchs diagnostische Raster. Sie passen nicht in die typischen Bilder von "klassischem" Autismus oder "typischem" ADHS. Stattdessen wirken sie auf ihr Umfeld manchmal widersprüchlich, kompliziert oder "schwer zu greifen". Die innere Anstrengung, diese gegensätzlichen Tendenzen zu managen, bleibt unsichtbar.
Mögliche Risiken und Folgen:
AuDHS bei Mädchen und Frauen
Zu den möglichen Symptomen zählen:
Bei Frauen und Mädchen wird AuDHS besonders häufig übersehen.
Das hat mehrere Gründe:
Stärkere Maskierung: Mädchen lernen oft früh, ihre Besonderheiten zu verstecken. Sie beobachten soziale Situationen genau und ahmen Verhalten nach, auch wenn sie die zugrundeliegenden sozialen Regeln nicht intuitiv verstehen. Diese Anpassung kostet enorme Energie, funktioniert aber oberflächlich – zumindest für eine Weile.
Andere Symptombilder: Während ADHS bei Jungen oft durch Hyperaktivität auffällt, zeigt sich ADHS bei Mädchen häufiger als Verträumtheit und innere Unruhe. Der autistische Anteil äußert sich möglicherweise durch intensive Freundschaften zu wenigen Personen statt durch völlige soziale Isolation.
Späte Zusammenbrüche: Viele Frauen mit AuDHS funktionieren jahrelang scheinbar problemlos – bis sie in Lebensphasen mit erhöhten Anforderungen (Studium, Berufseinstieg, Mutterschaft) zusammenbrechen. Erst dann wird deutlich, wie viel Energie die ständige Kompensation gekostet hat. Die Diagnose erfolgt bei Frauen im Schnitt deutlich später als bei Männern, häufig erst im Erwachsenenalter.
Bis dahin haben viele bereits jahrelange Erfahrungen mit Erschöpfung, Selbstzweifeln und dem Gefühl des "Andersseins" hinter sich.
1. Kognitive Symptome
2. Emotionale Symptome

Mögliche Risiken und Folgen:
Mögliche Risiken und Folgen:
AuDHS bei Mädchen und Frauen
Bei Frauen und Mädchen wird AuDHS besonders häufig übersehen.
Das hat mehrere Gründe:
Stärkere Maskierung: Mädchen lernen oft früh, ihre Besonderheiten zu verstecken. Sie beobachten soziale Situationen genau und ahmen Verhalten nach, auch wenn sie die zugrundeliegenden sozialen Regeln nicht intuitiv verstehen. Diese Anpassung kostet enorme Energie, funktioniert aber oberflächlich – zumindest für eine Weile.
Andere Symptombilder: Während ADHS bei Jungen oft durch Hyperaktivität auffällt, zeigt sich ADHS bei Mädchen häufiger als Verträumtheit und innere Unruhe. Der autistische Anteil äußert sich möglicherweise durch intensive Freundschaften zu wenigen Personen statt durch völlige soziale Isolation.
Späte Zusammenbrüche: Viele Frauen mit AuDHS funktionieren jahrelang scheinbar problemlos – bis sie in Lebensphasen mit erhöhten Anforderungen (Studium, Berufseinstieg, Mutterschaft) zusammenbrechen. Erst dann wird deutlich, wie viel Energie die ständige Kompensation gekostet hat. Die Diagnose erfolgt bei Frauen im Schnitt deutlich später als bei Männern, häufig erst im Erwachsenenalter. Bis dahin haben viele bereits jahrelange Erfahrungen mit Erschöpfung, Selbstzweifeln und dem Gefühl des "Andersseins" hinter sich.
1. Kognitive Symptome
2. Emotionale Symptome


Fazit
Was helfen könnte:
Weitere mögliche Symptome sind:
3. Körperliche Symptome
4. Verhaltenssymptome
5. Spezifisch neurodivergente Aspekte

2. Angepasste Rahmenbedingungen
3. Begleitung durch Coaching
4. Unterstützung der Familie
5. Stärkung der Jugendlichen
Das Verständnis von AuDHS als eigenständige Kombination hat praktische Bedeutung. Viele Strategien und Interventionen, die bei ADHS oder Autismus einzeln wirksam sind, funktionieren bei AuDHS nicht oder nur eingeschränkt. Die widersprüchlichen Bedürfnisse erfordern oft individuell angepasste Ansätze.
Für Betroffene kann die Einordnung als AuDHS eine wichtige Erklärung für erlebte Widersprüche und Schwierigkeiten bieten.
Sie macht deutlich, dass die Erfahrung innerer Konflikte und hoher Erschöpfung nicht auf persönliches Versagen zurückzuführen ist, sondern auf neurologische Besonderheiten.
Die Anerkennung dieser besonderen Konstellation ist ein wichtiger Schritt zu einem differenzierteren Verständnis neurologischer Vielfalt – und zu besserer Unterstützung für die Betroffenen.

Fazit
Das Verständnis von AuDHS als eigenständige Kombination hat praktische Bedeutung. Viele Strategien und Interventionen, die bei ADHS oder Autismus einzeln wirksam sind, funktionieren bei AuDHS nicht oder nur eingeschränkt. Die widersprüchlichen Bedürfnisse erfordern oft individuell angepasste Ansätze.
Für Betroffene kann die Einordnung als AuDHS eine wichtige Erklärung für erlebte Widersprüche und Schwierigkeiten bieten. Sie macht deutlich, dass die Erfahrung innerer Konflikte und hoher Erschöpfung nicht auf persönliches Versagen zurückzuführen ist, sondern auf neurologische Besonderheiten.
Die Anerkennung dieser besonderen Konstellation ist ein wichtiger Schritt zu einem differenzierteren Verständnis neurologischer Vielfalt – und zu besserer Unterstützung für die Betroffenen.
Einladung
Wer dieses Wissen vertiefen möchte und
lernen will, wie eine praxisnahe Begleitung von Menschen mit ADHS, Autismus und AuDHS im Alltag gelingt, findet in den ADHS- und Autismus-Lehrgängen fundierte
Inhalte und praxisorientierte Werkzeuge.
Lass dich jetzt kostenlos beraten.
Einladung
Wer dieses Wissen vertiefen möchte und lernen will, wie eine praxisnahe Begleitung von Menschen mit ADHS, Autismus und AuDHS im Alltag gelingt, findet in den ADHS- und Autismus-Lehrgängen fundierte Inhalte und praxisorientierte Werkzeuge.
Vereinbare dir jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch und stell uns deine Fragen zu unseren Ausbildungen.





Impressum
Datenschutz
Kostenloses Info-Dossier: "Immun gegen Mobbing": Gib hier bitte deinen Vornamen und deine E-Mail-Adresse an.
Wir senden dir das PDF dann umgehend zu.
Wir freuen uns riesig über dein Interesse!
"Das Wissen der Kursleitung ist enorm."
⭐⭐⭐⭐⭐ - Caroline
"Obwohl ich bereits eine Coaching-Ausbildung an einem anderen Institut gemacht habe, lernte ich hier extrem viel Neues."
⭐⭐⭐⭐⭐ - Cornelia
"Ich möchte dir einfach danke sagen, dafür, dass ich euch "gefunden habe", dafür, dass ich diese so spannenden und wertvollen Lehrgänge machen darf.
Es erfüllt mich tagtäglich und ich sitze mit so viel Freude dahinter. Die Rückmeldungen von meinem Mann bestätigen das, er hat mich noch selten so zufrieden, ausgeglichen und glücklich gesehen und das stimmt, ich fühle mich geerdet und zufrieden mit mir und der Welt. Ich habe in den letzten Tagen dein Buch gelesen und dadurch hat sich jetzt auch meine innere Haltung verändert. Ich blicke zuversichtlich und voller Tatendrang der Zukunft entgegen ☺️ Danke von Herzen dafür."
⭐⭐⭐⭐⭐ - Regina
*Weitere Bewertungen findest du auch auf der Plattform "ausbildung-weiterbildung.ch".
